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Mit vereinten Kräften für eine Welt ohne Armut und Ausgrenzung
Mit vereinten Kräften für eine Welt ohne Armut und Ausgrenzung
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Gemeinsam für die Würde aller

Mit vereinten Kräften  für eine Welt ohne Armut und Ausgrenzung

Übereinkommen der Mitglieder der Internationalen Bewegung ATD Vierte Welt für die Jahre 2013 - 2017

Der Graben zwischen der gegen extreme Armut kämpfenden Bevölkerung und anderen Menschen wird immer tiefer, in den Krisen der Welt häufen sich die Menschenrechts-verletzungen. In der Gewalt des Elends fragen sich die Betroffenen manchmal, ob sie überhaupt zur Menschengemeinschaft dazugehören. Dabei haben sie im Kampf ums Überleben wertvolle Erfahrungen erworben, die bei der Überwindung der gesellschaftlichen Probleme einbezogen werden müssen, um das Leben der Ärmsten wirklich zu verändern

Unsere Ausrichtung - Diejenigen einbeziehen, die wir noch nicht erreicht haben

Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden für alle können entstehen, wenn wir auf die ausgeschlossenen Menschen zugehen und uns dafür einsetzen, dass sie respektiert werden und ihre Fähigkeiten einsetzen können, wenn wir niemanden außen vor lassen und die Gesellschaft einen statt sie zu teilen. In unserer Arbeit müssen auch wir uns immer wieder fragen, wie wir Menschen, die am Rande unseres Teams, unserer Gruppe oder unserer Gesellschaft stehen, wieder aktiv einbeziehen können. Betroffene sollen sich dort einbringen können, wo an der Zukunft unserer Gesellschaft gebaut wird – lokal, national und international.

Mit vereinten Kräften  für eine Welt ohne Armut und Ausgrenzung

Priorität 1: Auf die Intelligenz eines jeden zählen, um mehr Erkenntnis zu gewinnen und allen Zugang zu Bildung zu verschaffen

Millionen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen haben kaum Zeit und kaum Möglichkeiten sich zu bilden, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten zu erweitern. Dadurch haben sie auch weniger Möglichkeiten, ihre Überlegungen und Erfahrungen einzubringen und die Welt um sie herum mitzugestalten. Ihr Wissen fließt nicht ein und fehlt, wenn wirksame Maßnahmen gegen Armut und für Gerechtigkeit entwickelt werden.

Deshalb wollen wir:
  • die relevanten Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten identifizieren, die in den Familien und Gemeinschaften weitergegeben und erworben werden und in die Lehrpläne der Bildungseinrichtungen aufnehmen lassen.
  • all unsere Aktivitäten so gestalten, dass die Neugierde und die Freude am Lernen und am Mitgestalten geweckt werden.
  • uns dafür einsetzen, dass die Eltern als essenzielle Partner bei der Begleitung ihrer Kinder auf dem Bildungsweg anerkannt werden.
  • Hindernisse wie Schulgebühren etc. beseitigen und die Diskriminierung an den Schulen und Ausbildungsstätten mit vereinten Kräften bekämpfen.
  • die Wettbewerbskultur aus den Ausbildungsstätten verbannen und durch echte Kooperation unter Lernenden ersetzen.
Priorität 2: Eine Sichtweise der Wirtschaft fördern, die den Menschen und die Natur respektiert

Unser aktuelles Wirtschaftssystem bringt die von Armut am meisten betroffenen Menschen in eine permanente Krisensituation und schließt sie vom Arbeitsmarkt aus, so dass ihre Familien auf harten inoffiziellen Wegen durchbringen müssen. Wir brauchen ein Wirtschaftssystem, welches das Wohlbefinden von Menschen und der Umwelt fördert, die Würde eines jeden achtet, die Fähigkeiten eines jeden nutzt und dabei Zusammenarbeit und Solidarität anstrebt.

Dafür wollen wir:
  • Die Anstrengungen von Menschen besser kennen lernen, die in großer Armut leben, für ihre Familien kämpfen, ihre Umgebung schützen und sich mit ihrer Gemeinschaft verbinden.
  • Den Dialog zwischen den verschiedenen Drahtziehern der Wirtschaftswelt aufbauen, um menschenwürdige Arbeit und soziale Absicherung in allen Ländern zu fördern.
  • Uns an Netzwerken sozialer und solidarischer Wirtschaftsförderung beteiligen. Die Projekte „Zusammen arbeiten und lernen“ unterstützen, um durch den Einsatz für menschenwürdige Arbeit den Gemeinschaftssinn zu stärken.
  • Sinnvolle Initiativen zum Wohl der Gemeinschaften und einkommenssichernde Arbeiten sichern, prüfen und ausprobieren.
Priorität 3: Aktiv werden für den Frieden und die Menschenrechte

Es ist nicht mehr möglich von Frieden zu reden, ohne die Gewalt des Elends und den Beitrag der Ärmsten für den Frieden anzuerkennen. Dafür sind bürgerschaftliches Engagement und Solidarität unerlässlich. Dafür brauchen wir finanzielle Unterstützung und ein Netzwerk von Verbündeten.

Wir wollen für ein Engagement als Bürger in verschiedenen Richtungen aktiv werden:
  • Mitteilen: Betroffen machen und über unsere Aktivitäten berichten, um dadurch Freunde und Partner zu finden. Die entstandenen Beziehungen müssen gepflegt werden. Weitere Menschen sollen zum Mitmachen gewonnen werden, dafür müssen wir eine gemeinsame Sprache finden.
  • Dafür auch den 100. Geburtstag von Joseph Wresinski, Gründer ATD Vierte Welt, im Jahr 2017 nutzen.
  • Die Mitglieder und Verbündete der Bewegung brauchen Raum, um sich auszutauschen, gegenseitig zu inspirieren und sich weiterzubilden. Daraus entsteht auch Zugehörigkeit.


  • Ideen, Aktionen und Ereignisse bezüglich dieser Prioritäten bitte an das Internationale Auswertungs und Planungs Team schicken :
    cae@atd-quartmonde.org

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