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Mit vereinten Kräften für eine Welt ohne Armut und Ausgrenzung
Mit vereinten Kräften für eine Welt ohne Armut und Ausgrenzung
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Welttag 17. Oktober
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Wo reden wir mit?

Der Stimme der Ärmsten Gehör verschaffen



"Wo über die Zukunft einer Nation oder einer internationalen Gemeinschaft debattiert wird, müssen die am meisten Benachteiligten beteiligt sein. Sind sie es heute nicht, so werden sie auch morgen nicht bei den Veränderungen dabei sein." Joseph Wresinski

Mit dem Erfahrungswissen der Ärmsten gelingt es der Bewegung ATD Vierte Welt, konkrete Vorschläge zur Armutsbekämpfung zu machen und ihre Anliegen zu vertreten.

Als Vertreter des französischen Wirtschafts- und Sozialrates hat Joseph Wresinski 1987 einen wegweisenden Armutsbericht vorgelegt, der in Partnerschaft mit Menschen in tiefer Armut und wirtschaftlicher und sozialer Unsicherheit erarbeitet wurde. Zum ersten Mal nahm eine staatliche Institution die Armut aus der Perspektive der Menschenrechte in den Blick. Noch im selben Jahr wandte er sich an die Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen, extreme Armut als Verletzung der Menschenrechte anzuerkennen.



Die fortlaufende Auseinandersetzung hat 1996 zu einem grundlegenden Bericht der Menschenrechtskommission zum Thema "extreme Armut und Menschenrechte" geführt. In einem weiterführenden Schritt bemüht sich ATD Vierte Welt um die Umsetzung der in diesem Bericht angemahnten Leitprinzipien, welche nun vom Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf debattiert werden.

Der Grundgedanke dieses Anliegens findet sich auf dem Gedenkstein, der am 17. Oktober 1987 von Joseph Wresinski auf dem Platz der Menschenrechte und der Freiheiten, dem Trocadéro in Paris, eingeweiht, wurde:


"Wo immer Menschen dazu verurteilt sind, im Elend zu leben, werden die Menschenrechte verletzt. Sich mit vereinten Kräften für ihre Achtung einzusetzen, ist heilige Pflicht."

Dieser Aufruf fand Unterstützung bei den Vereinten Nationen, die 1992 den 17. Oktober zum "Welttag zur Überwindung von Armut und Ausgrenzung" erklärten, so dass er weltweit immer mehr Beachtung findet.

Durch die Qualität ihrer Arbeit hat die Internationale Bewegung ATD Vierte Welt beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen Beraterstatus erlangt, ebenso wie bei UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation), UNICEF (Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen), IAA (Internationales Arbeitsamt).

In Europa vertritt ATD Vierte Welt die Anliegen der Ärmsten mit Beraterstatus beim Europarat, dem Europäischen Parlament, sowie in Konsultation mit vielen nationalen und lokalen Gremien.

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